Die Inhalte von Steppe und Stadt

Steppe und Stadt beschäftigt sich mit der kulturellen und kulinarischen Vielfalt der Region um den Neusiedler See auf der einen Seite und urbanen und internationalen Einflüssen der Großstadt Wien auf Kultur und Kulinarik auf der anderen Seite.

Steppe und Stadt verbindet Gegensätze miteinander.

Wie entstand die Idee?

Mit deutschen und ungarischen Wurzeln bin ich im Burgenland, am Neusiedler See, aufgewachsen. Eine Region, die von kultureller, sprachlicher wie eben kulinarischer Vielfalt geprägt ist. Eine Region, in der der Wein das tägliche Leben der Menschen begleitet. Viele Menschen, auch wenn sie keine Winzer waren, betrieben kleine Weingärten, so auch meine Familie. Die Zeit im Weingarten, in der Natur, wenn mein Vater arbeitete und ich auf Kirschbäume kletterte, und die Weinlese, bei der man, wenn die Arbeit getan war, auf einer großen Tafel speiste, zählen zu den schönsten Kindheitserinnerungen.

Heute lebe ich in Wien-Leopoldstadt – Wien generell und der Bezirk Leopoldstadt im besonderen sind mir ans Herz gewachsen. Neben dem Leben am Land, spielte auch schon in meiner Kindheit die Stadt eine Rolle. Heute fühle ich mich hier zu Hause. Ich würde mich wohl eher als einen urbanen Menschen bezeichnen. Aber natürlich liebe ich auch die Sommer am Land. 2013 haben mein Mann und ich begonnen, einen brachliegenden Garten zu pflegen, wo einst meine Großmutter Gemüse anbaute. Eine Tätigkeit, die abschalten lässt und umgekehrt das kreative Denken fördert.

Steppe und Stadt – das bin auch ich. Das macht mein Leben aus. Gegensätze. Verbindungen. Zu Hause sein, an verschiedenen Orten.

Die Stadt ist ein Schmelztiegel verschiedener Kulturen, wie die Region, aus der ich komme. In der Stadt trifft man auf neue Kulturen. Der Dialog zwischen den Kulturen, als dessen kleinsten gemeinsamen Nenner ich das gemeinsame Essen betrachte, ist etwas, das mich reizt, etwas, an das ich glaube.

Gute Speisen haben mich stets begleitet. In der Kindheit, zu Hause in der Familie, wenn meine Großmütter und meine Mutter kochten oder backten, und später als Jugendliche, auf Reisen mit meinen Eltern, auf denen ich in verschiedenen europäischen Städten Hotels und Restaurants kennenlernen durfte, die mich in meiner Auseinandersetzung mit Kulinarik sicher geprägt haben.

Selbst zu kochen, diese Leidenschaft habe ich dennoch erst als Erwachsene entdeckt, zusammen mit Freundinnen in einer Kochrunde und dann vor allem durch meinen Mann, dessen leidenschaftlicher und unkomplizierter Zugang zum Kochen mich maßgeblich inspiriert hat.

Kunst interessiert mich seit langem und ist Teil meines Lebens und macht auch mein berufliches Leben im Kulturbereich aus. Fotografiert habe ich schon als Kind und als Erwachsene habe ich 2009 zur Digitalfotografie gefunden. Schreiben ist eine Leidenschaft und eine kreative Ausdrucksweise, die mich seit langem begleitet und ebenso das Interesse und die Neugier, zu recherchieren, zu interviewen und Menschen und deren Geschichten kennenzulernen.

Steppe und Stadt verbindet alle meine Interessen miteinander und gliedert sich nun in die beiden Bereiche „Cultural“ und „Culinary“, dessen gemeinsamer Nenner wieder „Diversity“ / „Vielfalt“ ist.

CULTURAL wird in der Zukunft vermehrt Kunstthemen und Interviews mit KünstlerInnen zum Inhalt haben. Bei CULINARY geht es um die Beschäftigung mit Food und Wine. Gerade dem Wein und den WinzerInnen kommt hier ein besonderes Augenmerk zu. CULINARY bietet Rezepte, bildlich dargestellt in Stilleben-Fotografie. Zwei Unterthemen sind „garden food. urban lifestyle.“ und „pannonia.meets.persia.“. In der ersten Rubrik geht es um die Verbindung unseres Gardening Projekts im Burgenland mit dem urbanen Lebensstil hier in Wien und in der zweiten um die Verbindung von Kultur und Kulinarik des Burgenlands („pannonia“) mit der Kultur und Kulinarik der Heimat meines Mannes, dem Iran („persia“).

Einige meiner Inspirationsquellen:

Food Blogs, Food Journalisten, Food Autoren:

Food Blogs und Food Autoren “Persische Küche”:

Iranischer Lifestyle: 

Mode international:

Köche:

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