Kürbissuppe mit der gewissen Zitrusnote

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Ja, ich weiß, das ist die insgesamt dritte Kürbissuppe auf diesem Blog! Wird aber nicht fad… Eigentlich mag ich Kürbisse in allerlei Zubereitung, gerne zum Beispiel aus dem Backofen, bestreut mit indischen Gewürzen oder mit Tahinsauce – und trotzdem habe ich jetzt wieder zum Klassiker, in neuer Variante, gegriffen. Und nein, Kürbiskerne und Kürbiskernöl kommen hier nicht vor, stattdessen habe ich den Kürbis von der Zitrone küssen lassen!

Und Kürbisse haben wir heuer jede Menge geerntet. Sie belagern fast schon das Gemüsefach im Kühlschrank und meine Mutter hat sich eine eigene Lagerung für ihre Butternusskürbisse überlegt. Nachdem der Sommer heuer schon so früh begann, gab es auch schon ab Juli Kürbisse. Eben auch in unserem Garten in Neusiedl am See. Mit Hokkaido-Kürbis habe ich auch meine Marmelade, mit der ich beim Austria Food Blog Award nominiert bin, kreiert. 

Für diese Suppe habe ich unsere Uchiki Kuri verwendet, jene Sorte der Hokkaido-Kürbisse, die durch ihre besonders orange-rote Farbe und ihre handliche Größe auffallen! Und natürlich durch einen besonders intensiven Geschmack! Verfeinert habe ich die Suppe, die ich absichtlich in sehr fester Konsistenz belassen habe, mit Zitronensaft und als Topping mit dem Abrieb einer Bio-Zitrone. Das gibt das gewisse Etwas, das auch durch die fein-säuerlichen Granatapfelkerne unterstützt wird! 

Und hier geht´s zum Rezept:

Zutaten:

  • 2 kleine Uchiki-Kuri-Kürbisse
  • 1/4-max. 1/2 Stange Lauch (kommt auf die Stärke an)
  • 3 kleine Karotten
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 1 guter Teelöffel Kurkuma
  • 1 Cappucino-Becher Mandelmilch
  • etwas Verjus (Saft unreifer Trauben)
  • Saft von 1 1/2 Zitronen
  • Zitronenzesten als Topping
  • Granatapfelkerne als Topping

Die Kürbisse in kleine Würfel schneiden. Ebenso Lauch und Karotten in Ringe schneiden. Zunächst Lauch in etwas Olivenöl anbraten. Schließlich Kürbis und Karotten hinzufügen, weiter köcheln lassen und währenddessen Salz und Pfeffer hinzufügen. Wenn die Masse schon etwas weich geworden ist, Mandelmilch und einen Schuss Verjus einrühren. Gegen Ende des Kochens Kurkuma in das Gericht streuen. 

Sobald sich die Masse mit dem Kochlöffel zerdrücken lässt, diese in einen Blender leeren, den Saft einer Zitrone und etwas Wasser beimengen und die Masse verrühren. Je nachdem, wie man die Konsistenz möchte, Wasser einrühren. Schließlich die Suppe über Nacht zur Seite stellen und am nächsten Tag unter Hinzufügen von etwas mehr Zitronensaft (Saft 1/2 Zitrone) nochmals köcheln lassen. Mit Zitronenzesten, Granatapfelkernen und frischem Pfeffer servieren.

Guten Appetit!

 

Suppe vom Uchiki Kuri

 

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