Wir feiern das Wiedersehen – Familienjause mit Schokoladentorte und Rosé-Sekt

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(Enthält Unbezahlte Werbung) Gemütliche Zusammentreffen im Familienkreis mit Kaffee, Kuchen oder einem Gläschen Sekt waren in diesem Frühling lange nicht möglich. In dieser Zeit waren wir alle dankbar für die Möglichkeiten, die uns die moderne Technik bietet, fürs Telefonieren, Video-Telefonieren und fürs Chatten mittels diverser Dienste. Ja, sogar meine Mutter, die manchem zuvor skeptisch gegenüber gestanden war, lud nun Apps herunter, sodass wir uns auch in der Zeit des Lockdowns nahe sein konnten. Corona machte es möglich! Der Virus stellte uns alle vor große Herausforderungen, aber die Krise bot auch Chancen, das eine oder andere auszuprobieren und kreativ zu werden. 

Und Kreativität ist stets auch in der Küche gefragt! Meine Mutter musste nun öfters kreativ sein, denn am Land bekam sie nicht alle Zutaten, die sie ansonsten bei ihren geliebten Wien-Besuchen einkauft. Meine Eltern fahren üblicherweise einmal die Woche aus dem Burgenland nach Wien, um für meinen Vater frisches Baguette zu holen, die Wiener Kaffeehauskultur zu genießen und die eine oder andere Spezialität zu entdecken. Und ich sammelte während des Lockdowns einige Delikatessen in Wien, die wochenlang auf der Kücheninsel lagerten, um sie dann meinen Eltern zu überreichen, mit Abstand und Maske, als der Lockdown schon vorüber war. 

Ich glaube, zum ersten Mal saßen wir so richtig gemütlich zusammen, als ich mir eine Plombe ausgebissen hatte und zum Zahnarztbesuch ins Burgenland reiste. Am Land, wo fast jede Familie einen Garten hat, lässt es sich gerade in Zeiten wie diesen sicher an einem großen gemeinsamen Tisch Platz nehmen, um im Freien eine Jause oder ein Mittagessen zu genießen. Und bei einem weiteren Treffen im engsten Familienkreis kredenzte uns meine Mutter eine wunderbar saftige – vegane – Schokoladentorte!

 

Ein Stück Schokoladentorte

 

Als es nun im Rahmen der Einreichungen für den Austria Food Blog Award hieß, dass eine Kategorie unter dem Motto “Wir feiern das Leben” steht, fiel mir das Wiedersehen mit der Schokoladentorte ein. Daher ging es ins Burgenland, um gemeinsam mit meiner Mutter, mit Abstand und Maske, die besagte Torte zu backen. Und dazu gab´s ein Gläschen Kattus Brokat Rosé – Kattus ist auch der Partner jener Kategorie des Austria Food Blog Award. 

Und hier gibt´s das Rezept:

Zutaten:

  • 200g Mehl (in dem Fall glutenfreies, da meine Mutter unter Zöliakie leidet)
  • 180g Zucker
  • 35g Kakao-Pulver
  • 1 Prise geriebene Mandeln
  • 100ml Sonnenblumenöl
  • 240ml Wasser
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • Zitronen- oder Orangenmarmelade zum Bestreichen 
  • Mandelsplitter und gehackte, ungesalzene Pistazien zum Verzieren

Mehl, Zucker, Kakao-Pulver, geriebene Mandeln sowie den Vanillezucker und das Backpulver gut vermischen. Danach Wasser und Sonnenblumenöl hinzugeben und gut verrühren, sodass ein glatter Teig entsteht. 

Den Backofen auf 180° C (Ober/Unterhitze) vorheizen und die Torte (in einer Form) 30-40 Minuten backen. Die abgekühlte Torte mit Marmelade bestreichen und mit den Mandeln und Pistazien verzieren. Dazu passt perfekt ein kühles Gläschen Rosé-Sekt! 

Guten Appetit und Cheers! 

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